Goshin - Jutsu - No - Michi e.V.

                                                                           Der erfolgreiche Weg zur Selbstverteidigung

 
 

"Kodokan Open 2019"

 

Am 09. und 10. Februar 2019 startete für den Goshin-Jutsu-No-Michi die Wettkampfsaison mit der Kodokan Open in Norderstedt bei Hamburg. Am Samstag ging es für René Worien (Senioren, -77kg) und Jonas Jacobi (u18, -66kg) an den Start.

René musste wie so oft in der meist besetzend Klasse im KO-System gegen starke Gegner antreten. Zu Beginn stand ihm der Österreicher Lukas Urak gegenüber. In einem guten Kampf unterlag René letztendlich leider und rutschte somit in die sogenannte Trostrunde. Hier war der ehemaligen Bundeskaderathleten Timo Stein sein Gegner. Zu Beginn konnte René gut mithalten und punktete stark durch Schlag- und Tritttechniken. Schließlich musste er sich aber nach Punkten geschlagen geben, da sein Gegner ihn werfen und halten konnte. René konnte sein Trainingspotential leider nicht voll abrufen und somit ergab sich keine Platzierung auf dem Treppchen für ihn.

Anschließend war Jonas Jacobi an der Reihe. Auch er startete im KO-System und stand zu Beginn XXX gegenüber. Leider unterlag auch Jonas in seinem erst Kampf, aber auch für ihn ging es in der Trostrunde weiter. In seinem nächsten Kampf dort musste sein Gegner verletzungsbedingt aufgeben, wodurch Jonas im kleinen Finale (Kampf um Platz 3) stand. Der Kampf gegen den Österreicher verlief sehr spannend, aber Jonas konnte sich durch deutliche Atemitechniken mit Punkten absetzen. Im Boden gelang es ihm, taktisch klug zu arbeiten und so konnte er diesen Kampf nach Ablauf der Kampfzeit für sich entscheiden und sich die Bronzemedaille sichern.

Nachdem am Samstag der Abend gemeinsam verbracht wurde, ging es für Trancine Rietzel (u14, -40kg) und Leonie Krüger (u14, -57kg) los.

Trancine hatte leider keinen guten Tag erwischt. Sie unterlag zu Beginn gegen eine bekannte Gegnerin aus Leinefelde. Auch in ihrem zweiten Kampf musste sie sich geschlagen geben. Zwar gelangen ihr im Part 1 immer wieder gute Treffer, wodurch sie Punkte machen konnte, der Wurfbereich wurde ihr allerdings zum Verhängnis. Ihre Gegnerin schaffte es, sie mit guten Techniken zu werfen, wodurch sie hinterher verlor. In ihrem dritten und letzten Kampf wollte Trancine es nochmal spannend machen. Sie kämpfte gut über die Zeit, lag aber 10 Sekunden vor Ende hinten. Mit einer Überraschungstechnik gelang ihr in letzter Sekunde noch ein sauberer Ippon-Wurf, wodurch Trancine, die vorher schon Ippons im Part 1 und Part 3 gesammelt hatte, als Siegerin und Bronzemedaillengewinnerin von der Matte ging.

Leonie trat in ihrem ersten Kampf gegen eine Kämpferin aus Westercelle an. Mit sauberen Techniken konnte sie hier deutlich punkten und ihr gelang der eindeutige Sieg. In ihrem zweiten Kampf gegen die Bezirksrivalin aus Braunschweig startete Leonie sehr gut und lag punktemäßig deutlich in Führung. Im Part 2 wurde sie allerdings nach einem Wurfansatz von ihrer Gegnerin gekontert und musste sich in diesem Kampf Full Ippon geschlagen geben. Auch der letzte Kampf verlief ähnlich dem zweiten Kampf. Durch ihre Schnelligkeit im Part 1 lag Leonie in Führung. Die Gegnerin nutze aber eine kleine Unachtsamkeit aus, um Leonie zu werfen. Nach zwei Niederlagen und einem Sieg genügte es aber auch bei Leonie für Platz 3.

Ein großer Dank gilt auch Svenja Kreisbeck-Apert, die wieder als Kampfrichterin die gesamten zwei Tage auf der Matte stand und mit ihren Kollegen für faire Kämpfe sorgte.

Der Goshin-Jutsu-No-Michi reist somit mit 3 Bronzemedaillen wieder nach Hause. „Das ist ein toller Erfolg. Hier und da wäre noch mehr drin gewesen, aber wir wissen nun, woran wir weiter arbeiten müssen“, resümieren die Trainer Anika Kreisbeck-Apert und René Worien. „In zwei Wochen steht die Regionalmeisterschaft Süd in Lauenau auf dem Plan, da wollen wir zeigen, was wir können und unser volles Können abrufen!“

 
 
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